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Von lieben Männern und ihrem schweren Stand in der Frauenwelt

 
Leider oftmals eine vergebliche Mühe: Die Gestaltung eines wahren Liebesbriefes
Leider oftmals eine vergebliche Mühe: Die Gestaltung eines wahren Liebesbriefes

Wer sich aufgrund seiner guten elterlichen Erziehung, dem eigenen Anerkennen eines zeitgemäßen Frauenbildes und aufgrund des eigenen Gewissens dafür entscheidet ein lieber Mann zu sein, der hat es zugegebener Maßen ziemlich schwierig eine Frau zu finden. Und in diesem Fall sind mal nicht die Männer, sondern die Frauen Schuld.

Eine Tatsache, die eigenartigerweise in der Literatur – ob im Film, im Theater oder in Büchern – keine Rolle spielt. Wenn man so will, ist diese Tatsache genau das, was uns der Keinohrhase, Pretty Woman und auch Romeo und Julia verschweigen.

Liebe Männer, das sind Männer, die stets einer Frau zuhören, die zuverlässig, höflich und zuvorkommend sind, nicht nur für eine Nacht zur Verfügung stehen und wenn das Feuer der Liebe einmal entfacht ist, zu wahren und damit authentischen Romantikern avancieren. Sie zeichnet aber auch noch ein weiteres Detail aus: Sie glauben immer, wenn sie eine neue Frau kennenlernen, an das Liebenswerte einer Frau und dass, obwohl sie meistens auf eine lange Geschichte von Enttäuschungen zurückblicken.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Liebe Männer werden nicht von dem Wesen Frau enttäuscht, sondern durch ihren unehrlichen, mutlosen und ziemlich häufig spielerischen Umgang!

Ein Beispiel ist an dieser Stelle zum besseren Verständnis angebracht. Es kommt im Leben lieber Männer häufig vor, dass sie interessante Frauen kennenlernen. Diese Frauen haben – das ist für sie charakterisierend – einen Freund. Aber sie sind nicht glücklich mit ihrem Freund und deswegen fangen sie an, Interesse für einen lieben Mann zu zeigen. Insgeheim – von ganzem Herzen – wissen sie nämlich, dass vor ihnen der annährend perfekte Mann steht.

Lässt sich nun der Mann auf die Interessensbekundungen seines Gegenübers ein und offenbart sich ihr, folgt ganz schnell die Ernüchterung: Auf einmal ist alles nur noch auf "freundschaftlicher Ebene" abgelaufen und ein "Spaß" gewesen. Und natürlich steckt die Frau, die kurze Zeit zuvor noch Hoffnungen gemacht hat, urplötzlich wieder in einer "glücklichen Beziehung".

Als wäre das Ganze noch nicht verletzend genug, folgt zum Schluss noch mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit der Nachsatz: "Wir können ja irgendwann noch einmal darüber reden."

Liebe Männer kennen diesen Satz nur zu gut und eines wollen sie ganz sicher nicht: Darüber reden. Wozu auch? Sie haben schließlich viel riskiert: Durch ihre Ehrlichkeit haben sie sich nämlich persönlich angreifbar gemacht und keine Angst davor gehabt, sich einen Korb einzufangen.

Sicherlich kann man einwenden, dass es nicht die feine Art ist, Frauen aus Beziehungen zu holen. Aber warum sollen Frauen nicht einen Freund gegen einen besseren austauschen dürfen? Zudem muss auch ehrlich gesagt werden, dass Frauen, die sich wirklich in einer glücklichen Beziehungen befinden, von vonherein die Grenzen so abstecken, dass es zu einer wie hier beschriebenen Enttäuschung gar nicht erst kommen kann.

 

Eingestellt am: 30.05.2010

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